Die 10 größten Fehler im Influencer Marketing

 

10 große Fehler Influencer Marketing

1. Influencer Marketing One-Shots am laufenden Band

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Für viele Marken und Unternehmen ist die Influencer Marketing Testphase abgeschlossen. Jetzt sollte man denken, dass aus den Erfahrungen gelernt wurde und diese für eine langfristige Influencer Marketing Strategie eingesetzt werden. Oft ist das aber leider nicht der Fall und es folgt Einzelaktion auf Einzelaktion. Bei diesem Ansatz können ohne Frage auch erfolgreiche Kooperationen vertreten sein, aber es fehlen die definierten Prozesse und der Aufbau von Influencer Relations.

2. Reichweite alleine verkauft keine Produkte

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Die Bewertung und Analyse von Influencer Profilen hat sich auf Unternehmensseite spürbar verbessert. Der nächste Schritt wird aber häufig vergessen und die Influencer nicht mit den eigenen Marketingzielen kombiniert. Noch viel zu oft geht es beim Influencer Marketing rein um Branding. Sales werden häufig stiefmütterlich behandelt, obwohl gerade in diesem Bereich, Influencer Relations ihr größtes Potenzial haben.

3. Das Dilemma mit den Influencer Marketing Zielen

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Der Output von Influencer Marketing wird weiterhin zu stark auf die Kennzahlen der Plattformen heruntergebrochen. Reichweite, Likes und Views sind leicht zu messen und zu vergleichen. Aber wie wirken sie sich auf das Image aus? Welche Effekte hat Influencer Marketing auf den Abverkauf? Verbessert sich die Kundenbindung? Wie fällt das Nutzerfeedback aus?

4. Fehlender Freiraum bei der Content Produktion und zu viele Feedbackschleifen

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Je größer die Budgets im Influencer Marketing werden, umso mehr Akteure sind in Kampagnen involviert. Beim Influencer Marketing geht es, wie der Name sagt, um die Influencer. Nicht ohne Grund haben sich Menschen in bestimmten Bereichen zu Experten entwickelt oder durch ihre Person eine eigene Followerschaft aufgebaut. Für viele Beteiligten stellt dies weiter eine neue Marketingwelt dar, da die Partner (Influencer) die besten Kenntnisse über ihre eigene Community und über ihre eigenen Inhalte haben. Zu viele Feedbackschleifen nerven dabei nicht nur die Influencer, sondern führen auch oft nicht zu besseren Inhalten.

5. Influencer können schlechte Produkte nicht retten

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Stimmt die Qualität des eigenen Produktes nicht und fehlt die Aktualität, dann können auch Influencer die Situation nicht ändern. Nicht nur wollen Menschen in sozialen Netzwerken neue Inhalte und neue Produkte entdecken, auch Influencer wollen neue Produkte präsentieren. Neue Produkte werden geteilt, kommentiert und Influencer können ihre Stärken ausspielen. Wenn sie jedoch Produkte präsentieren müssen, die ihre Follower schon kennen, dann geht ein Großteil der Wirkung verloren.

6. Fehlende Aktualität bei Social Media Updates

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Influencer nehmen Änderungen und neue Features in sozialen Netzwerken sehr schnell an. Natürlich kommt nicht jede Neuerung gut an, aber die Bereitschaft, sich mit den Änderungen schnell auseinanderzusetzen ist immer da. Somit sind viele Influencer schneller und aktueller als Unternehmen. Das führt dazu, dass neue Features und Möglichkeiten bei Kampagnen nicht zum Einsatz kommen, da sie von den beteiligten Marken und Unternehmen noch nicht eingesetzt werden. Das bremst Influencer aus und schadet der Kampagne und den produzierten Inhalten.

7. Fehlende Analyse von Inhalten

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Werden die Ergebnisse von Influencer Inhalten analysiert, stehen oftmals die Kennzahlen der sozialen Netzwerke im Vordergrund. Doch Influencer Inhalte liefern noch viel mehr Informationen. Welche Inhalte erzielen die meisten Reaktionen? Wie sehen diese Reaktionen im Detail aus und wie kann ich als Unternehmen, diese Erkenntnisse auf meine eigenen Inhalte übertragen?

8. Zu komplexe Briefings

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Zu komplexe und unflexible Briefings zählen zu den Hauptgründen, warum eine Zusammenarbeit nicht zustande kommt. Anstatt die Stärken der Influencer für sich zu nutzen, werden die Creator in ihrer Kreativität schon beim Briefing eingeschränkt. Gebt den Influencern ihren Freiraum und profitiert von der verfügbaren Expertise.

9. Nicht zur INREACH zu gehen

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Punkt 9 wird euch total überraschen. 🙂 Wir wollen die mit euch die aktuellen Entwicklungen, Chancen, Trends und Fehler im Influencer Marketing besprechen und euch mit unserem Programm inspirieren. Dabei geht es nicht um eine Lobeshymne auf Influencer Marketing, sondern um einen ehrlichen Austausch zu einer der spannendsten Marketingdisziplinen. Auf der INREACH könnt ihr euch mit allen Beteiligten austauschen. Vertretet ihr ein Unternehmen? Dann trefft vor Ort Influencer, tauscht euch mit anderen Unternehmen aus und lasst euch die neuesten Features von Dienstleistern präsentieren.

10. Sich immer noch von Fakes blenden zu lassen

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Wir alle kennen die Problematik mit Fake Followern und gekauften Likes. Wir alle wissen aber auch, wie wir Fakes erkennen können. Typische Kommentare ohne Bezug zum Inhalt, verdächtige Profile bei den Followern oder auffälliges Accountwachstum. Tools helfen uns bei der Analyse und die eigene Expertise sorgt dafür, dass Fake Influencer identifiziert werden können. Wer sich hierfür aber weiterhin nicht die Zeit nimmt und anschließend mit dem Ergebnis unzufrieden ist, wird Influncer Marketing im eigenen Unternehmen niemals etablieren können.

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