Fünf Trends im Influencer Marketing

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Im Vorfeld der INREACH haben wir fünf Trends zur Entwicklung und der Zukunft des Influencer Marketings identifiziert. Die Trends spiegeln sich im Konferenzprogramm wider und wir möchten sie mit euch auf der INREACH diskutieren und gegenseitige Erfahrungen zu den Thesen austauschen.

#1: Influencer werden zu Unternehmern

Pamela Reif hat mit Pamstrong eine eigene Plattform etabliert und die Bloggerin Joana Heinen hat aus Ihrem Blog „odernichtoderdoch“ ein Unternehmen mit 80 Mitarbeitern gemacht. Viele Influencer arbeiten derzeit am Aufbau weiterer Geschäftsmodelle, um so die eigene Reichweite besser nutzen zu können. Der YouTube Star Luca alias Concrafter spricht auf der INREACH über seine Erfahrungen mit Merchandising, einer eigenen Pizza und über seinen Amazon Bestseller.

#2: Kennzeichnung setzt sich durch – und nutzt sich ab

Viele Influencer kennzeichnen aus Angst vor Abmahnungen nun jeden Content. Für die Empfänger wird dieser Trend langfristig dazu führen, dass kein Unterschied mehr zwischen Inhalten und bezahlter Werbung zu erkennen sein wird. Rechtlich wäre da nichts zu beanstanden, aber die Kennzeichnungspflichten drohen so ins Leere zu laufen. Auf der INREACH gibt die Direktorin der Landesmedienanstalt Bremen eine Einschätzung über die weitere Entwicklung ab.

#3: Podcast als neuer Kanal für Influencer

Mit der rasanten Verbreitung von Podcasts in Deutschland wird das Medium auch für Influencer interessant. Die von Böhmermann erzielten Reichweiten sind schwer zu kopieren aber viele Nischenanbieter besetzen gerade erfolgreich das Feld, wie etwa im Bereich Food. Oder Philipp Westermeyer, der im b2b Bereich Online Marketing eine enge Zielgruppe fest erschließen konnte und auf der Inreach über die neuen Formate spricht.

#4: Fake Follower rechnen sich nicht mehr

Der Markt ist aufgewacht. Der zunehmende Einsatz von Analyse Tools entlarvt den Einsatz von Bots. Wer entdeckt wird, ruiniert schnell seinen Ruf und riskiert den Tod in der Vermarktungslandschaft. Wer jetzt noch fälscht, wird schon bald keine wichtigen Kooperationen mehr abschließen können.

#5: Twitch tritt aus der Nische

Lange war Twitch unterschätzt. Nur für Gamer hieß es in der Branche. Nun aber entdecken mehr und mehr Marken die Reichweite von Twitch. Schon heute stammen nach einer aktuellen Studie von PwC schon heute über 42% der Sponsorenumsätze aus Branchen, deren Kerngeschäft nichts mit Spielen zu tun haben. Diese Werte werden sich noch einmal deutlich verändern, wenn sich die Fußballstadien mit E-Sport Fans füllen.

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